
... when you cried i's wipe away all of your tears.
when you'd scream i'd fight away all of your fears.
and i held your hand through all of these years
but you still have all of me ...
gestern hörte ich in irgendeiner dieser chart-shows, dass das lied "always look on the bright side of life" (grenzgenialer film übrigens) unt er den top5 der beerdigungslieder in england ist. hm ... schwarzer britischer humor?
ich kanns jedenfalls nicht nachvollziehen. ich kann dem tod eines geliebten menschen nichts, aber überhaupt nichts abgewinnen, was "the bright side of life" wäre. fehlt da das gottvertrauen oder einfach der humor?
momentan hab ich wahnsinnige angst um meine lieben. mein schatz ist so viel mit dem auto unterwegs, meine eltern, geschwister und liebe freunde - jeder lebt sein eigenes leben und ist jeder sekunde jeden tages unglaublich vielen gefahren ausgesetzt. am liebsten wärs mir, ich hätte alle zu jeder sekunde um mich, nur um zu verhindern, dass irgendetwas schreckliches geschehen könnte.
warum denke ich überhaupt an sowas? kann man unglück "herbeidenken"? - dann sollte ich mal besser ganz schnell aufhören, angst zu haben.
wie "normal" ist es überhaupt, mit nicht einmal 30 jahren so viel an den tod zu denken? da sollte doch das leben das allerwichtigste sein ...
der tod ist so präsent ... und das, obwohl ich jetzt schon einige jahre niemand sehr nahestehenden verloren habe (gott sei dank!). vielleicht ist das der grund. dass ich denke, es wird nicht immer so bleiben?
nahezu november-gedanken sind das. ich weiß nicht, warum ich sie ausgerechnet jetzt habe ...
always look on the bright side of life ... für mich nicht. wenn ich sterben sollte, würde ich im moment eher das lied "my immortal" von evanescence wählen - wenn ich denn was zu wählen hätte. ist mir heute so eingefallen, als ich's im radio gehört habe. unglaublich schönes, trauriges lied.
wer denkt sowas? wieviel nachdenken über den tod ist normal?